Traumschleife Bärenbachpfad

Der Premiumwanderweg in Baumholder ist Teil des Saar-Hunsrück-Steigs – hier erwarten Sie einzigartige Fernaussichten und ein vielfältiges Waldgebiet. Genau das Richtige nach der virtuellen Rheinland-Pfalz-Messe!

Mit guten Wanderschuhen und etwas Kondition schaffen auch Sie die mittelschwere 14 km lange Rundwanderung über Wiesen, Felder und durch den Wald, vorbei an Bachläufen und geheimnisvollen Orten voller Geschichten. Unterwegs bieten sich immer wieder atemberaubende Rundumblicke über die Region bis in den Hunsrück und die Pfalz.

Startpunkt in Baumholder

Start und Ziel des Bärenbachpfads befinden sich am Stadtweiher nahe dem Zentrum des Städtchens Baumholder. Der Ort ist seit den 1950er Jahren als einer der größten US-Stützpunkte in Deutschland bekannt – bis heute sind dort mehr als 9.000 Amerikaner stationiert.

Nachdem Sie Ihr Auto am Parkplatz am Stadtweiher geparkt haben, überqueren Sie die Ringstraße und wandern in südliche Richtung über Wiesen hinauf zur Sinnesbank Engelmichel. Dort werden Sie mit einer herrlichen Aussicht über Baumholder belohnt!

Sie gelangen nun zur L 176, die Sie überqueren und nach rechts dem Feldweg folgen - zunächst durch offene Flächen, dann durch den Wald. Unterwegs kommen Sie am „Ungeheuerstein“ vorbei. Hier war einst kein Ungeheuer unterwegs, sondern ein Förster namens Ungeheuer, der im Jahr 1898 ein wohl sehr starkes Wildschwein erschoss. Etwas weiter erreichen Sie einen Rastplatz mit Schautafeln und Informationen zur Flora und Fauna der Region. Ein paar Serpentinen abwärts kommen Sie an einer Informationstafel über den Truppenübungsplatz Baumholder vorbei.

Video: 4 Tipps für's Wandern | Bergzeit

Wandern am Bärenbach und Blick über den Truppenübungsplatz

Nun wandern Sie dem Bärenbach folgend zum Wildfrauenloch. Die etwa sechs Meter tiefe Höhle liegt über dem Bach in einem steilen Felshang – Sie können aufrecht hineingehen, ohne sich den Kopf anzuschlagen. Weiter am Bärenbach entlang und an außergewöhnlich schönen Felsgebilden vorbei, stoßen Sie auf den Auersbach, der in den Bärenbach mündet. Folgen Sie der Markierung nach links. Nun beginnt der anstrengende Teil der Wanderung – der Aufstieg zum Rothenberg. Hier begleitet Sie die „Allee der verschwundenen Heimat“. Sie zeigt Dörfer, die 1937/38 dem Truppenübungsplatz der Wehrmacht weichen mussten – 3970 Menschen aus 14 Ortschaften und 14 Einzelgehöften wurden umgesiedelt. Der 11.800 ha große Truppenübungsplatz wurde nach dem Zweiten Weltkrieg von den Franzosen übernommen, 1951 von den Amerikanern. An der Hubertusruh, wo eine Wellnessbank zur Rast einlädt, haben Sie eine einzigartige Aussicht über den Truppenübungsplatz.

Blick auf Pfalz und Hunsrück

Folgen Sie nun der Markierung bis zum „Weg der Dachse“. Hier wandern Sie in den Wald hinein und werden mit einem herrlichen Blick in die Pfalz belohnt. An einer Unterstellhütte vorbei marschieren Sie über Felder und Wiesen zum nächsten Höhepunkt – einem atemberaubenden Blick in den Hunsrück mit dem über 800 m hohen Erbeskopf. Ein paar hundert Meter weiter erhaschen Sie nochmals einen grandiosen Blick auf Baumholder. Über Wiesen auf der Gemarkung „Auf dem Hellert“ erreichen Sie wieder den Engelmichel und wandern zum Parkplatz am Stadtweiher in Baumholder zurück. Haben Sie die Wanderung in vier Stunden geschafft? Belohnen Sie sich mit einem leckeren Mittagessen in Baumholder!

Nähere Informationen auf https://www.vgv-baumholder.de/vg_baumholder/de/Tourismus%20&%20Freizeit/Natur%20aktiv/Wandern/Traumschleife%20B%C3%A4renbachpfad%20in%20Baumholder/

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